Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU

Im Jahre 2003 wurde ich zum Bundesvorsitzenden des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU gewählt, dessen Bundesvorstand ich schon zuvor für mehrere Jahre angehörte. Mitte Juni 2009 wurde ich im Amt bestätigt. 98,68 % der anwesenden Delegierten aus dem gesamten Bundesgebiet stimmten auf der 46. EAK-Bundestagung in Erfurt für mich.

Der EAK ist eine traditionsreiche Sonderorganisation der Unionsparteien und vertritt die Interessen der evangelischen Mitglieder in der CDU/CSU.

Seit jeher verfolgt der EAK das Ziel, tragfähige Brücken zwischen der Politik und der evangelischen Kirche zu bauen und protestantische Überzeugungen in die Unionspolitik einzubringen. Seit seinen ersten Jahren fühlt sich der EAK auch dem ökumenischen Auftrag verpflichtet. Mit zahlreichen abendlichen Diskussionsveranstaltungen (insbesondere den „Berliner Theologischen Gesprächen“) und der Monatszeitschrift „Evangelische Verantwortung“ (seit 1953) leistet der EAK seit langer Zeit einen unverzichtbaren Gesprächsbeitrag im kirchlich-politischen Diskurs.

Gegründet wurde der EAK im Jahre 1952 von dem damaligen Bundestagspräsidenten, Oberkirchenrat Dr. Hermann Ehlers. Dem Andenken Hermann Ehlers’ fühlt sich der EAK auch im beginnenden 21. Jahrhundert besonders verbunden. Anlässlich des 100. Geburtstages von Hermann Ehlers (* 1904, † 1954) rief der EAK daher eine Ehrenmedaille ins Leben, mit der politische und kirchliche Persönlichkeiten geehrt werden, die sich um das evangelische Christentum in besonderer Weise verdient gemacht haben. Im Jahre 2004 wurde die „Hermann-Ehlers-Medaille“ Dr. Wolfgang Schäuble MdB sowie 2006 dem Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Wolfgang Huber, als Preisträger verliehen.

Weitere Bundesvorsitzende des EAK waren Roman Herzog, Albrecht Martin, Peter Hintze, Angela Merkel und Jochen Borchert.

Weitere Informationen zum EAK finden Sie unter www.eak-cducsu.de.